We transform green electricity into transportable, storable renewable natural gas.

Vision

Ein dekarbonisiertes Gasnetz. Bis 2040 wollen wir 5% des Erdgasbedarfs von Europa mit erneuerbarem Gas decken.

Leistungen

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Technologie

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Anwendungen

Reines CO₂
Reines biogenes CO₂ kann aus Abgasen, z.B. aus Müllverbrennungsanlagen oder Biomasseheizwerken, abgeschieden werden. Zur CO₂-Abscheidung
können je nach Abgasart und -menge u.a. Amin-Waschverfahren, Membran-Technik, Carbonat-Looping-Verfahren oder Oxy-Fuel-Verfahren eingesetzt werden. Reines CO₂ kann auch durch direct air capture (DAC) aus der Luft gewonnen werden. Der reine CO₂-Strom kann zusammen mit Wasserstoff aus einer Elektrolyse direkt in die Cairos-Methanisierungsanlage eingespeist und in erneuerbares synthetisches Erdgas (RNG) umgewandelt werden. 78% der eingesetzten Energie (H₂) steckt im erneuerbaren Produktgas, 15% steht in Form von 300°C heißer Abwärme zur Verfügung. Nach einer Gastrocknung kann das RNG durch Absorptionstrocknung getrocknet, je nach Netzdruckstufe verdichtet und in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden. Alternativ ist auch die Weiterverabeitung zu erneuerbarem CNG (compressed natural gas) oder LNG (liquid natural gas) möglich.
Biogas
Biogasanlagen verwerten landwirtschaftliche Reststoffe oder biogene Abfälle z.B. aus der Lebensmittelindustrie und erzeugen daraus Biogas. Biogas besteht zu etwa 60% aus Methan und zu 40% aus CO₂ und kann durch Methanisierung in 100% einspeisefähiges erneuerbares Erdgas (RNG) umgewandelt werden. Dafür muss das Rohbiogas durch Feinentschwefelung z.B. im Aktivkohlebett von Schwefelverbindungen (H₂S, SO₂) gereinigt werden. Im Anschluss wird das gereinigte Biogas komprimiert, mit Wasserstoff aus einer Elektrolyse vermischt und in die Cairos Methanisierungsanlage eingespeist. Etwa 88% der in die Methanisierung eingebrachten Energie (Biogas+H₂) werden in RNG umgewandelt. Rund 7% der eingebrachten Energie stehen in Form von 300°C heißer Abwärme zur Verfügung.
Klärgas
Kläranlagen haben die Hauptaufgabe Abwasser zu reinigen. Nach der aeroben Behandlung wird der eingedickte Klärschlamm in Faultürmen unter Sauerstoffausschluss, ähnlich wie in Biogasanlagen, behandelt. Es entsteht Klärgas oder Faulgas das zu etwa 60% aus Methan und zu 40% aus CO₂ besteht. Analog zu Biogas kann Klärgas Methanisierung in 100 % Methan und damit einspeisefähiges erneuerbares Erdgas umgewandelt werden. Dafür muss zunächst das Rohklärgas durch Feinentschwefelung mit Aktivkohlebett von Schwefelverbindungen (H₂S, SO₂) gereinigt werden. Im Anschluss wird das gereinigte Klärgas komprimiert, mit Wasserstoff aus einer Elektrolyse vermischt und in die Cairos Methanisierungsanlage eingespeist. Etwa 10% der in die Methanisierung eingebrachten Energie (Klärgas+H₂) wird in Reaktionswärme umgewandelt und rund 7% stehen in Form von 300°C heißer Abwärme zur Verfügung. 88% der eingebrachten Energie stecken im einspeisefähigen RNG.
Deponiegas
In abgedeckten Deponien in denen z.B. Siedlungsabfall oder Restmüll abgelagert wurde entsteht durch bakteriologischen und chemischen Abbau von organischen Bestandteilen Deponiegas. Deponiegas besteht zu etwa 40-70% aus Methan und zu 30-60 % aus CO₂. Deponiegas kann durch Methanisierung in 100% einspeisefähiges erneuerbares Erdgas (RNG) umgewandelt werden. Dafür muss das Roh-Deponiegas, analog zum Biogas, durch Feinentschwefelung im Aktivkohlebett von Schwefelverbindungen (H₂S, SO₂) gereinigt werden. Im Anschluss wird das gereinigte Deponiegas komprimiert, mit Wasserstoff aus einer Elektrolyse vermischt und in die Cairos Methanisierungsanlage eingespeist. Je nach Ausgangszusammensetzung verbleiben etwa 88% der eingebrachten Energie (Deponiegas+H₂) im einspeisefähigen RNG. Rund 7% stehen in Form von 300°C heißer Abwärme zur Verfügung.
Biomassevergasung – Variante mit Elektrolyse
Durch thermische Biomassevergasung kann aus Biomasse wertvolles Synthesegas (Syngas) erzeugt werden. Dieses Biomasse-Syngas kann durch die Cairos Methanisierungstechnologie in erneuerbares Erdgas (RNG) mit Einspeisequalität weiterverarbeitet werden kann. Das geht über 2 Wege.

Variante 1: Das gereinigte und verdichtete Synthesegas wird mit ausreichend zusätzlichem Wasserstoff aus einer Elektrolyse vermischt. In diesem Fall kann nahezu das gesamte im Syngas enthaltene CO₂ und CO in CH₄ umgewandelt werden. Dafür ist eine Elektrolyse notwendig.
Biomassevergasung – Variante ohne Elektrolyse
Durch thermische Biomassevergasung kann aus Biomasse wertvolles Synthesegas (Syngas) erzeugt werden. Dieses Biomasse-Syngas kann durch die Cairos Methanisierungstechnologie in erneuerbares Erdgas (RNG) mit Einspeisequalität weiterverarbeitet werden kann. Das geht über 2 Wege.

Variante 2: Anstelle von Wasserstoff wird Wassersdampf zum Synthesegas beigemischt. Das ist erforderlich, um Kohlenstoffablagerungen zu verhindern. In der Cairos-Anlage wird dann das Wasserdampf-Syngas-Gemisch in ein CO₂/CH₄ Produkt umgewandelt. Durch CO₂-Abtrennung (z.B. Aminwäsche) wird dann das Mischprodukt zu einem einspeisefähiges methanreiches RNG aufbereitet. In diesem Fall wird ein Teil des biogenen CO₂ aus der Biomasse an die Atmosphäre abgegeben, der Vorteil ist, dass eine Elektrolyse nicht notwendig ist.

Team

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Andreas Krammer
CEO

andreas.krammer@cairos-energy.com
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CTO

martin.peham@cairos-energy.com
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Advisor

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Michael Melingo
Business Advisor

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Remo Taferner
Business Advisor

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